
7. Gestaltungspreis 2000
Am 7. Hessischen Gestaltungspreis haben insgesamt 37 Bewerberinnen und Bewerber aus verschiedenen Gewerken teilgenommen.
1. Preisträgerin
Cornelia Zick
Eidinghäuser Weg 2
34497 Korbach
Vita
- 1968 geboren in Bad Wildungen
- 1987 Abitur
- 1987-1991 Ausbildung zur Goldschmiedin
- 1991 Gesellenprüfung
- 1991-1994 Gesellentätigkeit
- 1994-1995 Werkakademie für Gestaltung
- 1995-1996 Gesellentätigkeit
- 1996-1998 Zeichenakademie Hanau, Meisterprüfung
- seit 1999 selbstständig
Jurybewertung
Die Schmuckobjekte sind in klassischer Schmiedetechnik hervorragend gearbeitete tragbare Skulpturen. Das Ensemble vereinigt Originalität, Beherrschung formaler Aspekte und feinfühlige Materialbehandlung in besonderer Weise. Die Gestalterin sagt dazu: "Ich wollte durch das Schmieden und Montieren von Silber eine bewegliche, organische Form gestalten, die erst durch das Tragen auf dem Handrücken zum Leben erweckt wird." Entstanden ist ein haptisches Spielzeug, das durch seine Beweglichkeit und optischen Signale eine humorvolle Kommunikation initiiert. Die zeichnerische Dokumentation belegt anschaulich den konsequenten Aufbau der endgültigen Formen und verweist auf die inspirierenden Weiterentwicklungsmöglichkeiten.
Weitere Preisträgerinnen und Preisträger
- 2. Preis: Tania Werner, Goldschmiedin
- Anerkennungspreis: Aydin Göktas, Metallbauer
- Anerkennungspreis: Michael Krumpholz, Goldschmied
- Anerkennungspreis: Henriette Tomasi, Goldschmiedin